Das Bild zeigt einen Stapel Bücher und symbolisiert die wissenschaftliche Arbeit.

Über den Verbund

Die Arbeit des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) zielt auf eine dauerhafte inhaltliche und praktische Vernetzung von Forschung, Lehre und Reha-Praxis.

Im Folgenden sind nähere Informationen zu

  • den Zielen,
  • der Struktur und
  • der Ordnung des Verbundes dargestellt.

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Die Ziele des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes

Der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) baut auf den Strukturen und Kompetenzen des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin-Brandenburg-Sachsen auf, der im Zeitraum von 1998 bis 2004 im Rahmen des Förderschwerpunktes 'Rehabilitationswissenschaften' vom Bundesforschungsministerium und der Deutschen Rentenversicherung gefördert wurde.

Die Arbeit des aktuellen Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) zielt auf eine dauerhafte inhaltliche und praktische Vernetzung von Forschung, Lehre und Reha-Praxis. Die Schwerpunkte des Verbundes sind:

  • eine langfristige, universitäre Verankerung und die weitere Intensivierung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Rehabilitation in den Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen,
  • die Förderung des reha-wissenschaftlichen und reha-medizinischen Nachwuchses und
  • die Optimierung von Steuerungsstrategien und der Versorgungsorganisation im Hinblick auf Bedarfsgerechtigkeit.

Der Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Rehabilitation, deren Weiterentwicklung sowie der Umsetzung der gewonnenen Ergebnisse kommt ein zentraler Stellenwert zu. Der Verbund unterstützt die Antragstellung, Durchführung und Qualitätssicherung reha-wissenschaftlicher Projekte und die Umsetzung reha-wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis und Lehre. Dazu gehört u.a. die strukturell verankerte Kooperation mit Rehabilitationseinrichtungen sowie die Bereitstellung der Koordinations- und Serviceeinrichtungen des Verbundes durch die Geschäftsstelle.

Die Struktur des Verbundes

Der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen ist ein über Forschungsprojekte begründeter Verbund in einen kooperativen Zusammenschluss von Akteuren und Institutionen, die sich durch eine rehabilitationswissenschaftliche Expertise ausweisen.

Einen Eckpunkt des Verbundkonzeptes stellt die Intensivierung der Zusammenarbeit mit wissenschaftlich ausgewiesenen Rehabilitationseinrichtungen dar. Diese Kooperationen werden infrastrukturell verankert.

Die Organe des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Sachsen sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Die Mitgliederversammlung hat die Aufgabe, zu Fragen, die den Forschungsverbund als Ganzes betreffen, Stellung zu nehmen und Empfehlungen auszusprechen. Die MV beschließt u.a.:

  • bei Bedarf über die Einrichtung, Neugliederung und Beendigung von Themenschwerpunkten und Querschnittsthemen
  • auf Vorschlag des Vorstandes über die wissenschaftliche Gesamtkonzeption des Verbundes und
  • über die Aufnahme von Mitgliedern und die Beendigung von Mitgliedschaften.

Der Vorstand leitet und koordiniert die Verbundarbeit und repräsentiert den Forschungsverbund nach außen. In der Wahrnehmung seiner Aufgaben wird der Vorstand umfassend von der Geschäftsstelle unterstützt.

Der Rehabilitationswissenschaftliche Verbund BBS kooperiert mit der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. Von universitärer Seite erhält der Verbund durch die CharitéUniversitätsmedizin Berlin strukturelle Unterstützung.

Wie werde ich Mitglied im BBS?

Dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) können natürliche Personen und Institutionen beitreten, die sich den Zielen des Verbundes verpflichtet fühlen und die vorliegende Ordnung (siehe Downloads) anerkennen. Mitglieder können werden:

  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler universitärer Einrichtungen, aus Reha-Einrichtungen oder anderen wissenschaftlichen oder wissenschaftlich ausgerichteten Einrichtungen,
  • Reha-Einrichtungen, mit denen eine Kooperationsvereinbarung getroffen wurde und
  • reha-wissenschaftlich interessierte Personen oder Institutionen, die die Arbeit des Verbundes unterstützen und fördern.

Der Verbund legt großen Wert auf Nachwuchsförderung und begrüßt daher ausdrücklich eine Mitgliedschaft junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. BBS-Mitglieder können die Serviceeinrichtungen des Verbundes unentgeltlich nutzen.
Die Mitgliedschaft bedarf eines schriftlichen Antrag (siehe Downloads). Aktuell haben sich im Verbund mehr als 70 Mitglieder zusammengeschlossen, um die Strukturen des Verbundes zu nutzen.

Die Geschäftsstelle des BBS

Die Geschäftsstelle des Rehabilitationswissenschaftlichen Verbundes Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) unterstützt den Vorstand des BBS umfassend in der Wahrnehmung seiner Aufgaben, koordiniert die Verbundaktivitäten und die Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Aufgaben sind:

  • Unterstützung der internen Kommunikation im Verbund, Berichtswesen, Protokollwesen,
  • Unterstützung der konzeptuellen Weiterentwicklung des Verbundes,
  • Planung und Organisation von Symposien und Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen,
  • Netzwerkarbeit, Außendarstellung des Verbundes und Öffentlichkeitsarbeit, Auskunfts- und Servicetätigkeiten,
  • Support bei Projektanträgen und -berichten.