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07.12.2017

"Return to Work durch Prävention und Rehabilitation"

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Symposium in Jena

Der sozialpolitische Grundsatz "Reha vor Rente" hat das Ziel, die Erwerbsfähigkeit und nach Möglichkeit den Arbeitsplatz chronisch erkrankter Menschen durch medizinische und berufliche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu erhalten. Rehabilitation ist für die Betroffenen von großer Bedeutung. Mit Blick auf die demografische Entwicklung der Erwerbsbevölkerung, die Zunahme von chronischen Erkrankungen und das auf das 67. Lebensjahr hinausgeschobene Renteneintrittsalter spielt insbesondere die berufliche Rehabilitation volkswirtschaftlich und gesundheitspolitisch eine tragende Rolle. Um frühestmöglich Beeinträchtigungen im (Arbeits-)Leben zu verhindern, ist die Prävention ebenfalls eine wichtige Säule im deutschen Gesundheitswesen.

"Return to Work durch Prävention und Rehabilitation" lautete der Titel des
18. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums. In der Keynote referierte Prof. Dr. Matthias Bethge, Universität zu Lübeck, zur Evidenzbasierung berufsorientierter Prävention und Rehabilitation und international vergleichender Rehabilitationsforschung. Über erfolgreiche Reha-Strategien zur beruflichen Wiedereingliederung und Perspektiven der Weiterentwicklung sprach Dr. Marco Streibelt von der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Die modellhafte Akteursvernetzung bei der betrieblichen Prävention von Rückenschmerzen als anerkannte Berufserkrankung von Pflegekräften stellte Prof. Dr. Albert Nienhaus vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf vor. Was in der Prävention und im betrieblichen Gesundheitsmanagement bereits erreicht wurde und wo es noch Handlungsbedarf gibt, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, von Leistungsträgern und aus Kliniken im Anschluss auf dem Podium.

In einem neuen Format, dem Elevator Pitch, wurden kurz und fokussiert aktuelle Projektergebnisse aus dem Kontext zu "Return to Work durch Prävention und Rehabilitation" vorgetragen. Diese konnten anschließend mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutiert werden.

Erneut wurde der Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben. Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, zeichnete Dr. Betje Schwarz für ihre Meta-Analyse zur Untersuchung der Einflussfaktoren auf die berufliche Wiedereingliederung nach Schlaganfall zur Weiterentwicklung der neurologischen Rehabilitation aus.

Kontakt

Psychologin (M.Sc.) Ariane Funke

Wissenschaftliche MitarbeiterinCharitéUniversitätsmedizin Berlin
Chariteplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Chariteplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 22

Route / Geländeplan
Dipl.-Kffr. (FH) Rebecca Falinski

Wissenschaftliche MitarbeiterinCharitéUniversitätsmedizin Berlin
Chariteplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Chariteplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 22

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