Brigitte Gross (DRV Bund, rechts) gratuliert Prof. Dr. Beate Muschalla (TU Braunschweig, 2.v.r.) zu Platz zwei, Laura Hoffmann (MLU Halle-Wittenberg) zum dritten Rang und dem Gewinner Dr. Alexander Meschnig. Foto: J. Neinaß

Preise und Auszeichnungen

12.12.2018

Die Gewinner des Forschungs- und Innovationspreises der GfR e.V. 2018

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Dr. Alexander Meschnig gewinnt Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V.

Preisträger Dr. Meschnig stellt seine Arbeit vor. Foto: J. Neinaß
Preisträger Dr. Meschnig stellt seine Arbeit vor. Foto: J. Neinaß
Brigitte Gross (DRV Bund, rechts) gratuliert Prof. Dr. Beate Muschalla (TU Braunschweig, 2.v.r.) zu Platz zwei, Laura Hoffmann (MLU Halle-Wittenberg) zum dritten Rang und dem Gewinner Dr. Alexander Meschnig. Foto: J. Neinaß
Brigitte Gross (DRV Bund, rechts) gratuliert Prof. Dr. Beate Muschalla (TU Braunschweig, 2.v.r.) zu Platz zwei, Laura Hoffmann (MLU Halle-Wittenberg) zum dritten Rang und dem Gewinner Dr. Alexander Meschnig. Foto: J. Neinaß

Der Forschungs- und Innovationspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V. ging in diesem Jahr an Dr. Alexander Meschnig von der Humboldt-Universität zu Berlin. Der Wissenschaftler hatte in einer Studie den Wiedereinstieg in Arbeit, Return to Work (kurz: RTW) nach einer zweijährigen beruflichen Rehabilitation untersucht, eingebettet in die aktuellen rehabilitationswissenschaftlichen Diskussionen zur Frage der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und ihrer Gestaltung.

Im Kern fokusierte Dr. Meschnig aus dem Studienteam von Prof. Dr. Ernst von Kardorff die Rekonstruktion bislang wenig untersuchter biografischer Anpassungs- und Neuorientierungsprozesse beim Übergang auf einen neuen Arbeitsplatz nach einer aus gesundheitlichen Gründen gewährten beruflichen Umschulung. Für seine Publikation „Von der beruflichen Vollqualifizierungsmaßnahme zurück in Arbeit“, erschienen in der Fachzeitschrift „Die Rehabilitation“, wurde Dr. Meschnig mit dem diesjährigen Forschungs- und Innovationspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. ausgezeichnet.

Brigitte Gross, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, überreichte ihm den Preis im Rahmen des 19. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums „Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen – Herausforderung für die Rehabilitation“ im November 2018 in Leipzig.

Die Auszeichnung wurde von der GfR e.V. bereits zum dritten Mal in Kooperation mit dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) und dem Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt und Thüringen (SAT) ausgelobt. Platz zwei belegte Prof. Dr. Beate Muschalla von der Technischen Universität Braunschweig mit ihrem Artikel „Work-anxiety-coping intervention improves work-coping perception while a recreational intervention leads to deterioration: Results from a randomized controlled trial“, der im European Journal of Work and Organizational Psychology veröffentlicht wurde.

Den dritten Rang erreichte Laura Hoffmann von der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Hoffmann hatte den „Zugang zur stationären Rehabilitation bei Methamphetaminabhängigkeit – Barrieren und Optimierungspotenziale aus Expertenperspektive“ untersucht. Die gleichnamige Publikation erschien in der Fachzeitschrift „Die Rehabilitation“.

Die GfR e.V. lobt den Preis gemeinsam mit BBS und SAT in 2019 erneut aus. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Ausgezeichnet werden soll eine herausragende wissenschaftliche Arbeit, die ein rehabilitationswissenschaftliches Thema behandelt, deren deutsch- oder englischsprachige Publikation in einer peer-reviewed Zeitschrift nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge Dritter bis zum 30. Juni 2019 möglich.

Die Verleihung findet im Rahmen des 20. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums von GfR, BBS und SAT am 1. November 2019 in Potsdam statt. Es wird erwartet, dass der Preisträger beziehungsweise die Preisträgerin dort einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema der Arbeit hält.

Kontakt

Psychologin (M.Sc.) Ariane Funke

Wissenschaftliche MitarbeiterinCharitéUniversitätsmedizin Berlin

Postadresse:Chariteplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 22

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Dipl.-Kffr. (FH) Rebecca Falinski

Wissenschaftliche MitarbeiterinCharitéUniversitätsmedizin Berlin

Postadresse:Chariteplatz 110117 Berlin

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