Return to Work durch Prävention und Rehabilitation

Der sozialpolitische Grundsatz „Reha vor Rente“ hat das Ziel, die Erwerbsfähigkeit und nach Möglichkeit den Arbeitsplatz chronisch erkrankter Menschen durch medizinische und berufliche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu erhalten. Rehabilitation ist für die betroffenen Menschen von großer Bedeutung. Mit Blick auf die demografische Entwicklung der Erwerbsbevölkerung, die Zunahme von chronischen Erkrankungen und das auf das 67. Lebensjahr hinausgeschobene Renteneintrittsalter spielt insbesondere die berufliche Rehabilitation volkswirtschaftlich und gesundheitspolitisch eine tragende Rolle. Um frühestmöglich Beeinträchtigungen im (Arbeits-)Leben zu verhindern, ist die Prävention ebenfalls eine wichtige Säule im deutschen Gesundheitswesen.

„Return to Work durch Prävention und Rehabilitation“ lautet daher der aktuelle Titel des
18. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums. In der Keynote wird Herr Prof. Dr. Matthias Bethge, Universität zu Lübeck, zur Evidenzbasierung berufsorientierter Prävention und Rehabilitation und international vergleichender Rehabilitationsforschung referieren.

Über erfolgreiche Reha-Strategien zur beruflichen Wiedereingliederung und Perspektiven der Weiterentwicklung spricht Herr Dr. Marco Streibelt von der Deutschen Rentenversicherung Bund. Die modellhafte Akteursvernetzung bei der betrieblichen Prävention von Rücken-schmerzen als anerkannte Berufserkrankung von Pflegekräften wird Herr Prof. Dr. Albert Nienhaus vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf vorstellen.

Was in der Prävention und im betrieblichen Gesundheitsmanagement bereits erreicht wurde und wo es noch Handlungsbedarf gibt, diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, von Leistungsträgern und aus Kliniken auf dem Podium.

In einem neuen Format, dem Elevator Pitch, sollen kurz und fokussiert aktuelle Projekt-ergebnisse aus dem Kontext zu „Return to Work durch Prävention und Rehabilitation“ vorgetragen werden. Diese können anschließend mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutiert werden.

Im Rahmen des Symposiums wird in diesem Jahr erneut der Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben. Der/die Preisträger/-in wird seine/ihre Arbeit im Rahmen eines Kurzvortrages vorstellen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Anmeldung zur Teilnahme.