23.11.2016 - Aktuelles aus Studium & Lehre

Keynote von Prof. Hecken und Prof. Dr. Pfaff beim Symposium in Berlin

Diskussion über zukünftigen Gegenstand der Rehabilitationsforschung

Prof. Dr. Thomas Zahn, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Prof. Dr. Heinz Völler, Professor Josef Hecken und Prof. Dr. Holger Pfaff diskutierten über die…

Prof. Dr. Thomas Zahn, Dr. Rolf Buschmann-Steinhage, Gundula Roßbach, Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Prof. Dr. Heinz Völler, Professor Josef Hecken und Prof. Dr. Holger Pfaff diskutierten über die Zukunft der Versorgungsforschung. Foto: Detlev Terbach

Welche Bedeutung der Innovationsfonds in der künftigen Rehabilitationsforschung hat, erklärte Professor Hecken in seiner Keynote beim 17. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium am 4. November in Berlin. Über die Rolle der Rehabilitation in der Versorgungsforschung hielt Prof. Dr. Holger Pfaff, Vorstandsmitglied im Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung (DNVF), ebenfalls eine Keynote. Pfaff stellte vor rund 150 Besuchern u.a. das neue systemtheoretische Throughput-Modell vor, dessen Outcome beispielsweise die Erhöhung der Autonomie und Transparenz der Patienten vorsieht sowie die Versorgungsqualität der Population. Grundlage der medizinischen, sozialen und ökonomischen Verbesserung des bestehenden Versorgungsystems sei dessen Entwicklung als geplante Veränderung des Systems und der damit verbundenen Prozesse und Strukturen unter Einbeziehung, Federführung oder in Eigenregie der Akteure, erklärte Pfaff. Anschließend diskutierte der Wissenschaftler auf dem Podium über den Gegenstand der zukünftigen Rehabilitationsforschung mit Professor Josef Hecken vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), Gundula Roßbach, Direktorin bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, Prof. Dr. Thomas Zahn, Geschäftsführer des Gesundheitswissenschaftlichen Instituts der AOK Nordost sowie Prof. Dr. Heinz Völler von der Universität Potsdam und der Klinik am am See, Rüdersdorf. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Karsten Dreinhöfer, Charité – Universitätsmedizin und Medical Park Humboldtmühle, und Dr. Rolf Buschmann-Steinhage von der DRV Bund.

Auf dem Symposium in Berlin wurde zudem Prof. Dr. Anja Mehnert vom Universitätsklinikum Leipzig mit dem 1. Forschungs- und Innovationspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) ausgezeichnet. Gundula Roßbach überreichte ihr den Preis für den Artikel über eine groß angelegte Längsschnittstudie, in der die Wissenschaftlerin den Frühberentungswunsch bei Krebspatienten untersucht und krebsspezifische und psychosoziale Risikofaktoren für eine Frühberentung analysiert hatte.

Das nächste Reha-Symposium, ausgerichtet von der GfR e.V., dem Rehabiltationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg, Sachsen (BBS) und dem Forschungsverbund Sachsen-Anhalt/Thüringen findet am 3. November 2017 in Jena statt. Das Thema wird die berufliche Rehabilitation sein.

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Psychologin (M.Sc., B.Sc.) Ariane Funke

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