Das Bild zeigt eine rechte Hand, die weiße Kreide hält, und eine dunkle Tafel, auf die die Struktur eines Netzwerks mit der Kreide gezeichnet wird.

Rehabilitationswissenschaftlicher Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS)

Im Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund BBS haben sich Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler aus dem universitären Bereich und Rehabilitationseinrichtungen der Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammengeschlossen.

Die Ziele des Kooperationsnetzwerkes sind:

  • interdisziplinäre, praxisorientierte und wissenschaftlich exzellente Reha-Forschung durchzuführen und auszubauen,
  • den Praxistransfer wissenschaftlicher Ergebnisse zu unterstützen und
  • die Integration reha-spezifischer Inhalte in die Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern zu fördern und auszubauen.

Den Reha-Forschungsverbund BBS zeichnen hinsichtlich seiner Kooperationsbeziehungen eine Reihe von Stärken aus, zu denen die Beteiligung sowohl von regionalen wie auch über­regionalen Trä­gern zählt. Daraus ergeben sich bedeut­same Poten­ziale für eine medizini­sche Infrastruk­tur mit am­bulanten wie stationären Reha-Einrichtungen und wichtigen Stand­orten der Hoch­schulmedi­zin in der Region wie auch eine bedeutsame wissenschaftliche Infrastruktur an Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

Im Rahmen der Arbeit des Reha-Forschungsverbundes BBS wur­den damit in den Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen tragfähige Strukturen für die Etab­lierung der Reha-For­schung ge­schaffen. Maßgeblich wurde diese Aufbauarbeit strukturell wie auch inhaltlich durch die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) unterstützt.

"Von der psychosomatischen Rehabilitation zurück in Arbeit – Problemlagen und Hilfebedarfe"

Schwerwiegende körperliche Leiden können den gewohnten Lebensrhythmus eines Menschen aus dem Takt bringen und dauerhaft verändern. Dieses Ungleichgewicht kann die Psyche belasten. Während einer psychosomatischen Rehabilitation wird versucht auf diese Symptomatik einzugehen, um den Verlust der selbstbestimmten Lebensentfaltung zu verarbeiten und Ressourcen für eine neue, angepasste Lebensgestaltung zu entdecken. Denn anschließend kehren die Menschen zurück in ihren Alltag – und häufig auch an ihren Arbeitsplatz. Doch sind sie den beruflichen Anforderungen gewachsen? Welche neuen Herausforderungen kommen auf sie zu? Und wie können diese gemeistert werden? Diese Fragen möchte Prof. i.R. Dr. Ernst von Kardorff, Humboldt-Universität zu Berlin, Mittwoch, 23. Januar 2019 ab 18 Uhr an der CharitéUniversitätsmedizin Berlin beantworten. Der Senior Researcher untersucht mit seiner Forschergruppe, welche Probleme sich für Menschen beim Übergang von der psychosomatischen Rehabilitation zurück in Arbeit ergeben und, welche Hilfebedarfe sich aus diesen Situationen ableiten können. Die Ergebnisse seiner Studien möchte er präsentieren und aktuell laufende wissenschaftliche Untersuchungen zur beruflichen Rehabilitation vorstellen.

Ärzte und Sozialmediziner, Studierende, Wissenschaftler sowie Interessierte sind zu dem Vortrag willkommen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zertifizierung: Die Teilnahme an der BBS-Ringvorlesung wurde als ärztliche Fortbildung bei der Landesärztekammer Berlin für Fortbildungspunkte der Kategorie A beantragt. Es können 2 Punkte vergeben werden. Bitte Barcode-Aufkleber mitbringen zur Weiterleitung und Registrierung der Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Berlin.

Die Zertifizierung der BBS-Ringvorlesung im Sommersemester 2018 für die Promotionsumgebung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wurde ebenfalls anerkannt. Für die Teilnahme an einem Vortrag (2 UE) werden 0,1 ECTS-CP vergeben.

Rahel Hirsch-Hörsaal | Campus Charité Mitte | Luisenstraße 13 | 10117 Berlin

"Stress durch digitale Arbeit: Working Shift in a modern world"

"Stress durch digitale Arbeit: Working Shift in a modern world" heißt das Thema des 20. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums, das am Freitag, 01. November 2019 um 10:00 Uhr an der Universität Potsdam stattfindet.

Im Rahmen des Symposiums wird in diesem Jahr erneut der nunmehr 4. Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben. Der/die Preisträger/-in wird seine/ihre Arbeit im Rahmen eines Kurzvortrages vorstellen.

Forschungs- und Innovationspreis erneut ausgeschrieben

Dr. Alexander Meschnig wurde in Leipzig beim Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium 2018 von Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, mit dem Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. ausgezeichnet.

Für 2019 wurde der Preis von der GfR e.V. zusammen mit dem BBS und dem Forschungsverbund SAT erneut ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Bis zum 30. Juni 2019 können wissenschaftliche Artikel eingereicht werden, die sich mit Rehabilitationsforschung befassen.

Aktuelle Veranstaltungen des BBS

Zurzeit gibt es keine aktuellen Veranstaltungen dieser Einrichtung.