Das Bild zeigt eine rechte Hand, die weiße Kreide hält, und eine dunkle Tafel, auf die die Struktur eines Netzwerks mit der Kreide gezeichnet wird.

Rehabilitationswissenschaftlicher Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS)

Im Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund BBS haben sich Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler aus dem universitären Bereich und Rehabilitationseinrichtungen der Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammengeschlossen.

Die Ziele des Kooperationsnetzwerkes sind:

  • interdisziplinäre, praxisorientierte und wissenschaftlich exzellente Reha-Forschung durchzuführen und auszubauen,
  • den Praxistransfer wissenschaftlicher Ergebnisse zu unterstützen und
  • die Integration reha-spezifischer Inhalte in die Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern zu fördern und auszubauen.

Den Reha-Forschungsverbund BBS zeichnen hinsichtlich seiner Kooperationsbeziehungen eine Reihe von Stärken aus, zu denen die Beteiligung sowohl von regionalen wie auch über­regionalen Trä­gern zählt. Daraus ergeben sich bedeut­same Poten­ziale für eine medizini­sche Infrastruk­tur mit am­bulanten wie stationären Reha-Einrichtungen und wichtigen Stand­orten der Hoch­schulmedi­zin in der Region wie auch eine bedeutsame wissenschaftliche Infrastruktur an Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

Im Rahmen der Arbeit des Reha-Forschungsverbundes BBS wur­den damit in den Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen tragfähige Strukturen für die Etab­lierung der Reha-For­schung ge­schaffen. Maßgeblich wurde diese Aufbauarbeit strukturell wie auch inhaltlich durch die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) unterstützt.

Über psychische Komorbidität wird in Leipzig diskutiert

"Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen – Herausforderung für die Rehabilitation?": Unter diesem Titel findet am 2. November 2018 in Leipzig das 19. Rehabilitationswissenschaftliche Symposium statt. Dazu lädt der BBS gemeinsam mit der GfR e.V. und dem SAT ein.

Wie häufig ist eine psychische Komorbidität bei verschiedenen somatischen Erkrankungen? Wie sieht es in der somatischen Rehabilitation aus? Welche psychischen Störungen sind dabei besonders häufig? Zu diesen und weiteren Leitfragen werden Vorträge und Diskussionsrunden angeboten.

Forschungs- und Innovationspreis erneut ausgeschrieben

Dr. Betje Schwarz wurde in Jena beim Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium 2017 von Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, mit dem Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. ausgezeichnet.

Für 2018 wurde der Preis von der GfR e.V. zusammen mit dem BBS und dem Forschungsverbund SAT erneut ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Bis zum 30. Juni 2018 können wissenschaftliche Artikel eingereicht werden, die sich mit Rehabilitationsforschung befassen.