Das Bild zeigt eine rechte Hand, die weiße Kreide hält, und eine dunkle Tafel, auf die die Struktur eines Netzwerks mit der Kreide gezeichnet wird.

Rehabilitationswissenschaftlicher Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS)

Im Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund BBS haben sich Rehabilitationswissenschaftlerinnen und Rehabilitationswissenschaftler aus dem universitären Bereich und Rehabilitationseinrichtungen der Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen zusammengeschlossen.

Die Ziele des Kooperationsnetzwerkes sind:

  • interdisziplinäre, praxisorientierte und wissenschaftlich exzellente Reha-Forschung durchzuführen und auszubauen,
  • den Praxistransfer wissenschaftlicher Ergebnisse zu unterstützen und
  • die Integration reha-spezifischer Inhalte in die Aus- und Weiterbildung von Medizinerinnen und Medizinern zu fördern und auszubauen.

Den Reha-Forschungsverbund BBS zeichnen hinsichtlich seiner Kooperationsbeziehungen eine Reihe von Stärken aus, zu denen die Beteiligung sowohl von regionalen wie auch über­regionalen Trä­gern zählt. Daraus ergeben sich bedeut­same Poten­ziale für eine medizini­sche Infrastruk­tur mit am­bulanten wie stationären Reha-Einrichtungen und wichtigen Stand­orten der Hoch­schulmedi­zin in der Region wie auch eine bedeutsame wissenschaftliche Infrastruktur an Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern.

Im Rahmen der Arbeit des Reha-Forschungsverbundes BBS wur­den damit in den Regionen Berlin, Brandenburg und Sachsen tragfähige Strukturen für die Etab­lierung der Reha-For­schung ge­schaffen. Maßgeblich wurde diese Aufbauarbeit strukturell wie auch inhaltlich durch die Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (GfR) unterstützt.

Vortrag über „Kardiovaskuläre Erkrankungen aus sozialmedizinischer Sicht“ am 27. November 2019

Herz-Kreislauferkrankungen können abhängig von Art und Schweregrad die körperliche Belastbarkeit verringern. Einschränkungen im Beruf, aber auch im sozialen Leben der Betroffenen sind eine Folge. Ziel der sozialmedizinischen Begutachtung ist die objektive und umfassende Einschätzung der noch vorhandenen körperlichen Belastbarkeit. Die hohe Anzahl an Leistungen zur Rehabilitation und auch die Häufigkeit von Erwerbsminderungsrenten spiegelt die sozialmedizinische Bedeutsamkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wider.

Über „Kardiovaskuläre Erkrankungen aus sozialmedizinischer Sicht“ wird Prof. Dr. Heinz Völler am Mittwoch, 27. November 2019 um 18:00 Uhr bei der BBS-Ringvorlesung „RICHTIG REHAGIEREN – Perspektiven der modernen Rehabilitation“ sprechen. Prof. Dr. Völler ist Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Sozialmedizin und Ärztlicher Direktor der Klinik am See in Rüdersdorf sowie Leiter der Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Sekundärprävention bei Koronarer Herzerkrankung, Versorgungsmanagement bei Herzinsuffizienz/Antikoagulation sowie die Untersuchung von Trainingskonzepten nach Klappenkorrektur.

Angesprochen werden sollen Studierende, Wissenschaftler und vor allem sozialmedizinisch interessierte Mediziner. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungen finden statt im: Rahel Hirsch-Hörsaal | Campus Charité Mitte | Luisenstraße 13 | 10117 Berlin

Zertifizierung: Die Teilnahme an der BBS-Ringvorlesung wird als ärztliche Fortbildung der Landesärztekammer Berlin mit 2 Fortbildungspunkten der Kategorie A anerkannt. Bitte Barcode-Aufkleber mitbringen zur Weiterleitung und Registrierung der Fortbildungspunkte bei der Ärztekammer Berlin.

Die Zertifizierung der BBS-Ringvorlesung im Wintersemester 2019/2020 für die Promotionsumgebung der CharitéUniversitätsmedizin Berlin wurde ebenfalls anerkannt. Für die Teilnahme an diesem Vortrag (2 UE) werden 0,1 ECTS-CP vergeben.

 

 

Symposium: "Stress durch digitale Arbeit und veränderte Umwelt: Working Shift in a modern world"

"Stress durch digitale Arbeit und veränderte Umwelt: Working Shift in a modern world" lautet das Thema des Symposiums, das am 1. November 2019 in Potsdam stattfindet. Foto: A. Funke

"Stress durch digitale Arbeit und veränderte Umwelt: Working Shift in a modern world" heißt das Thema des 20. Rehabilitationswissenschaftlichen Symposiums, das am Freitag, 01. November 2019 um 10:00 Uhr an der Universität Potsdam stattfindet. Über "Lärm und Feinstaub als oxidative Stressoren" wird Prof. Dr. Th. Münzel, Klinikum Universität Mainz, in der Keynote sprechen. Prof. Dr. E. Böttinger vom Hasso-Plattner-Institut Potsdam referiert über "Digital Health – Potenzieller Nutzen einer patientenzentrierten Gesundheitscloud".

Der "Digitalisierung im Gesundheitswesen – Welche Strategien haben Krankenkassen aus der Perspektive der AOK Nordost?" widmet sich N. Schwartze, AOK Nordost, in einem Vortrag. "Digitaler Stress – Wie sollte betriebliches Gesundheitsmanagement aussehen?" wird "Dr. Stress" Dr. S. Schonert-Hirtz, Berlin, thematisieren. Über "Betriebliches Eingliederungsmanagement: besondere Herausforderungen vor dem Hintergrund von "Arbeit 4.0"" spricht Prof. Dr. J. Prümper, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Prof. Dr. M. Wahl, Humboldt-Universität zu Berlin, stellt Konzepte der "Telemedizinische Nachsorge" und deren Evaluation vor. Anschließend präsentiert A. Stoye, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, ein konkretes Projekt: "Die RheVITAL-App: Empowerment von Rheumakranken zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit und sozialen Teilhabe".

Im Rahmen des Symposiums wird in diesem Jahr erneut der nunmehr 4. Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. vergeben. Der/die Preisträger/-in wird seine/ihre Arbeit im Rahmen eines Kurzvortrages vorstellen. Interessierte sind willkommen.
Eine Anmeldung ist möglich unter der E-Mail-Adresse: bbs.zentrale(at)charite.de

Forschungs- und Innovationspreis erneut ausgeschrieben

Dr. Alexander Meschnig wurde in Leipzig beim Rehabilitationswissenschaftlichen Symposium 2018 von Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, mit dem Forschungs- und Innovationspreis der GfR e.V. ausgezeichnet.

Für 2019 wurde der Preis von der GfR e.V. zusammen mit dem BBS und dem Forschungsverbund SAT erneut ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 5.000 Euro. Bis zum 30. Juni 2019 können wissenschaftliche Artikel eingereicht werden, die sich mit Rehabilitationsforschung befassen.